Languedoc AOC
Clos de Vènes - Le Moulin 2022

Hundertjährige Reben
Aus 1911 bepflanzten Grenache‑Stöcken gewonnen, bietet dieser Wein eine Tiefe und Komplexität, wie man sie nur in den größten Terroirs des Südens findet.
Sonnenjahrgang 2022
Das trockene Jahr 2022 mit sehr geringen Erträgen brachte kleinbeerige Trauben von außergewöhnlicher Konzentration hervor – für einen kraftvollen, zugleich meisterhaft ausbalancierten Wein.
Haute‑Couture‑Ausbau
Parzellenweise Vinifikation, strenge Selektion und 12 Monate in französischen Fässern mit perfekt eingebundener Holznote erheben Le Moulin in den Rang großer Gastronomie‑Weine.
Grenache aus 1911, radikal und raffiniert
Sonnige Kraft, mineralischer Samt
2022

Ein reinsortiger Grenache von hundertjährigen Reben aus dem Jahr 1911, vom Clos de Vènes im sonnigen und außergewöhnlich konzentrierten Jahrgang 2022, geschaffen für lange Reifung.
Clos de Vènes - Le Moulin 2022
Languedoc AOC
Herkunft :
France - -
Rebsorten :
100% Grenache
Vinifikation :
Handlese in Kisten, so spät wie möglich in diesem sehr frühen Jahrgang, um die volle phenolische Reife der hundertjährigen Grenache zu erreichen. Strenge **Sortierung** am Rütteltisch nach vollständiger **Entrappung**, um durch Trockenheit geschädigte Beeren auszuscheiden. **Parzellenweise** Vinifikation in kleinen Behältern, jeder Posten wird separat geführt, um die Extraktion an sein Potenzial anzupassen. Gärungen ohne Anreicherung, da die natürlichen Alkoholgrade 2022 hoch waren. Gärtemperaturen von etwa 28–30 °C, mit **sanften Umpumpen und Unterstoßen** zur Gewinnung von Farbe und Struktur, ohne die Tannine zu verhärten. Lange Maischestandzeiten, der biologische Säureabbau erfolgt natürlich nach der alkoholischen Gärung. Kein erwähnter Schönungs‑ oder Filtrationseingriff, um die Integrität der Substanz zu bewahren.
Ausbau :
Vollständiger Ausbau in **französischen Eichenfässern** über etwa **12 Monate**, überwiegend in Bordeaux‑Barriques mit feiner Körnung (u. a. Seguin‑Moreau). Maßvoller Anteil an neuem Holz, ergänzt durch ein‑ bis zweimal belegte Fässer, um Frucht und Terroirausdruck in den Vordergrund zu stellen. Ausbau auf **Feinhefe**, mit Bâtonnage bei Bedarf, um die Textur zu verfeinern und die Tannine auf natürliche Weise zu runden. Ziel ist ein **leichtes, perfekt integriertes Holz**, das Struktur und Komplexität des Grenache unterstützt, ohne ihn je zu dominieren.
Serviertemperatur :
16-18°C
Trinkreife :
2027 - 2035
Lagerfähigkeit :
Am besten genießen vor 2042
Farbe :
Sehr dunkles, fast schwarzes Purpur mit violetten Reflexen; dicht und tief, Hinweis auf die hohe Konzentration der hundertjährigen Grenache‑Reben.
Nase :
Zunächst mineralisch (Feuerstein, Graphit), danach Bukett reifer schwarzer Früchte (Schwarzkirsche, Brombeere, Pflaume) mit Noten von süßen Gewürzen, Lakritz, Zedernholz und leichtem Milchkaramell; diskrete, gut eingebundene Holznote.
Gaumen :
Geradliniger Auftakt, dann voller, fleischiger Gaumen mit samtiger Textur; zahlreiche, perfekt reife und seidige Tannine, getragen von mineralischer Frische. Sehr langer Abgang auf schwarzen Früchten, Lakritz, Gewürzen und einem salinen, kalkigen Touch.
Speiseempfehlungen :
Gebratenes Lammkarree mit Kräutern der Garrigue, Gebratene Taube mit reduziertem Jus und Selleriepüree, Gegrilltes trocken gereiftes Rinderkotelett mit Ofenwurzelgemüse, Rindsschmorbraten oder Rinderbäckchen in Rotwein, Flugwild mit mild gewürzter Sauce, Gereifte Hartkäse (Comté 24 Monate, alter Greyerzer)