1er Cru Classé, Pauillac

Château Mouton Rothschild 1951

Ein historischer Mouton, seltenes Zeugnis eines Sammel‑Jahrgangs, mehr zum Erinnern als zum reinen Genuss.

Verfügbare Jahrgänge

Lebendiges Erbe

Ein über 70 Jahre alter Premier Cru Classé, getragen von der Aura und Signatur von Château Mouton Rothschild.

Seltene Erschwinglichkeit

Einer der zugänglichsten alten Jahrgänge von Mouton und damit eine vergleichsweise preiswerte Eintrittskarte in den Mythos.

Sammlerstück

Jahrgang mit von Leonor Fini gestalteten Etiketten, gesucht wegen seines historischen Interesses, für Vertikalverkostungen und symbolische Jubiläen.

Die Pauillac‑Ikone zwischen Kunst und Legende

Ein Mouton der Erinnerung, ätherisch und tertiär

1951

Ein historischer Mouton, seltenes Zeugnis eines Sammel‑Jahrgangs, mehr zum Erinnern als zum reinen Genuss.

Château Mouton Rothschild 1951

1er Cru Classé, Pauillac

Herkunft :

France - Bordeaux - Pauillac AC

Rebsorten :

Vinifikation :

Strenge Auslese der Trauben, um unzureichend gereifte oder von Fäulnis befallene Beeren auszusortieren, vor dem Hintergrund ohnehin sehr geringer Erträge. Deutliche Chaptalisation der Moste zur Kompensation des geringen natürlichen Zuckergehaltes, eine damals 1951 in Bordeaux weit verbreitete Praxis. Die Gärungen wurden vermutlich mit vorsichtiger Extraktion geführt, um die durch die schwierige Reife des Cabernet Sauvignon bedingten grünen, aggressiven Tannine nicht zu verstärken.

Ausbau :

Langer Ausbau in Barriques aus französischer Eiche, im Einklang mit dem Stil des Gutes, mit einem bedeutenden Anteil neuer Fässer. Die Dauer wird auf etwa 20 bis 22 Monate geschätzt, mit möglichen Anpassungen (sorgfältiges Auffüllen, häufigeres Abstich), um die geringe Frucht zu bewahren und ein übermäßiges Austrocknen einer fragilen Struktur zu vermeiden.

Serviertemperatur :

16-18°C

Trinkreife :

1958 - 1968

Lagerfähigkeit :

Am besten genießen vor 1970

Farbe :

Sehr heller, orangefarbener Rubin mit ausgeprägten Ziegelreflexen, geringe Farbtiefe, klarer Aspekt, der einen leichten und sehr gereiften Wein erkennen lässt.

Nase :

Totes Laub, feuchter Waldboden, kalter Tabak, altes Leder, süße Gewürze und Röstnoten, mit kaum wahrnehmbarer Restfrucht (Trockenfrüchte, Feige).

Gaumen :

Schlanker Körper, leichter Auftakt, wenig fleischiger Mittelgaumen, kantiges und austrocknendes Tanningerüst, präsente Säure dominiert die Struktur, kurzes bis mittleres Finale mit vegetabilen und erdigen Nuancen, klar streng und gereift im Ausdruck.

Speiseempfehlungen :

Vor allem für meditative Verkostung oder vertikale Probe alter Jahrgänge, ohne gezielten Speisebegleiter.