Sammlerjahrgang 1960
Ein 1960er Mouton Rothschild, seltener und nahezu unauffindbarer Jahrgang, geschätzt für seinen historischen und symbolischen Jubiläumswert.
Prestige des Premier Cru
Die ganze Noblesse eines Premier Grand Cru Classé aus Pauillac, selbst in einem schwierigen Jahrgang, für Liebhaber großer Bordeaux‑Namen.
Künstleretikett
Etikett gestaltet von Jacques Villon, sehr begehrt bei Sammlern von Kunst und großen Gewächsen.
Die Pauillac‑Ikone zwischen Kunst und Legende

Vergängliche Noblesse, zwischen Geschichte und Erinnerung
1960

Ein seltenes Zeitzeugnis der Geschichte Moutons, heute mehr wegen seines Prestiges und des von Jacques Villon signierten Etiketts gesucht als wegen seiner Kraft im Glas.
Château Mouton Rothschild 1960
1er Cru Classé, Pauillac
Herkunft :
France - Bordeaux - Pauillac AC
Rebsorten :
Vinifikation :
Die Vinifikationen von Château Mouton Rothschild zu Beginn der 1960er‑Jahre folgten dem klassischen Médoc‑Stil: selektierte Trauben bei der Lese, Gärung in Holz- oder Betontanks mit traditionellen Maischen. In einem kühlen, wenig reifen Jahrgang wie 1960 konnte eine moderate Chaptalisation angewendet werden, wie es in schwierigen Jahren üblich war, um den natürlich geringen Zuckergehalt auszugleichen. Konkrete offizielle Zahlen speziell für 1960 liegen nicht vor.
Ausbau :
Der Ausbau von Château Mouton Rothschild folgte damals bereits dem anspruchsvollen Protokoll des Gutes: etwa 20 bis 22 Monate in Barriques aus Eiche, traditionell zu 100 % neu für den Grand Vin, mit regelmäßigen Abstichen und Eiweißschönung vor der Flaschenabfüllung. Im Jahr 1960 sollte dieser Holzeinsatz einer von Natur aus wenig konzentrierten Ausgangssubstanz mehr Struktur und Relief verleihen.
Serviertemperatur :
17-18°C
Trinkreife :
1970 - 1980
Lagerfähigkeit :
Am besten genießen vor 1985
Farbe :
Ziegelrot gereifter Rubinton, orange bis backsteinfarbener Rand, leichte bis mittlere Intensität, delikter Eindruck eines sehr weit gereiften Weins.
Nase :
Tertiäre Aromen von Unterholz, feuchtem Laub, altem Leder, schwarzem Tee, Staub, vegetalen Noten und feuchter Erde, stark verblasste, zurückhaltende Frucht.
Gaumen :
Leichte Struktur, geschmolzene, teils leicht austrocknende Tannine, spürbare, aber wenig gepufferte Säure, Noten von leichtem Kaffee, Zedernholz, Tee und feuchter Erde, kurzes Finale mit leichter Trockenheit und einem Hauch Bitterkeit.
Speiseempfehlungen :
In diesem Reifestadium eher als Meditations- oder Sammlerwein solo bei Keller temperatur geniessen, allenfalls begleitet von einigen Spänen alten Parmesans oder lange gereiftem Comté.
